Weihnachtslied-Texte

Zum Mitsingen: die Texte der beliebtesten Weihnachtslieder:

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder,
kommt das Christuskind.
Auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen,

ein in jedes Haus.
Geht auf allen Wegen,
mit uns ein und aus.
Steht auch mir zur Seite,
still und unerkannt,
dass es treu mich leite,
an der lieben Hand.


Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

1
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch‘ er: „Wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild.“
2
Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz,
O fröhlich, seliges Entzücken,
Die Alten schauen himmelwärts.
3
Zwei Engel sind hereingetreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten
Und wenden wieder sich und gehn.
4
„Gesegnet seid ihr alten Leute,
Gesegnet sei du kleine Schaar !
Wir bringen Gottes Gaben heute
Dem braunen wie dem weißen Haar !“
5
„Zu guten Menschen, die sich lieben,
Schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid ihr treu und fromm geblieben,
Wir treten wieder in dies Haus !“
6
Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen
Unsichtbar jedes Menschen Blick
Sind sie gegangen wie gekommen,
Doch Gottes Segen bleibt zurück.


Ave Maria

-1-
Ave Maria, gratia plena.
Ave Maria, gratia plena.
so grüßt der Engel die Jungfrau Maria,
da er von dem Herrn die Botschaft bracht.
Da er von dem Herrn die Botschaft bracht.
-2-
Siehe, du sollst einen Sohn empfangen;
Siehe, du sollst einen Sohn empfangen;
danach trägt Himmel und Erde verlangen,
dass du die Mutter des Herrn sollst sein.
Dass du die Mutter des Herrn sollst sein.
-3-
Engel, sag an, wie soll das nur werden,
Engel, sag an, wie soll das nur werden,
da ich kein´ Mann erkenne auf Erden,
in dieser Welt so weit und breit?
In dieser Welt so weit und breit?
-4-
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
gleichwie der Tau kommt über die Blumen;
also will Gott geboren sein.
also will Gott geboren sein.
-5-
Maria hört´ des Höchsten Begehren.
Maria hört´ des Höchsten Begehren.
Sie sprach:“Ich bin die Magd des Herrn“.
nach deinem Wort geschehe mir.
Nach deinem Wort geschehe mir.
-6-
Nun wolln wir danken, preisen und loben,
Nun wolln wir danken, preisen und loben,
den Herrn im Himmel so hoch da droben,
dass er uns all erlöset hat.
dass er uns all erlöset hat.


Der Heiland ist geboren

-1-
Der Heiland ist geboren!
Freu dich, Du Christenheit!
Sonst wärn wir gar verloren
in alle Ewigkeit.
Freut euch von Herzen ihr Christen all,
kommt her zum Kindlein in den Stall !
-2-
Das Kindlein auserkoren,
Freu dich, du Christenheit!
Das in dem Stall geboren,
hat Himmel und Erd erfreut.
Freut euch von Herzen ihr Christen all,
kommt her zum Kindlein in den Stall !
-3-
Die Engel lieblich singen,
Freu dich, du Christenheit!
Tun gute Botschaft bringen,
verkündigen große Freud.
Freut euch von Herzen ihr Christen all,
kommt her zum Kindlein in den Stall !
Es ist ein Ros entsprungen
-1-
Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art,
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter
wohl zu der halben Nacht.
-2-
Das Röslein, das ich meine,
davon Jesaja sagt,
ist Maria, die Reine,
die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren
welches uns seelig macht.
-3-
Das Blümlein so kleine,
das duftet uns so süß;
mit seinem helle Scheine
vertreibts die Finsternis,
wahr Mensch und wahrer Gott,
hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.
-4-
O Jesu, bis zum Scheiden
aus diesem Jammertal,
lass uns dein Hilf´ geleiten
hin bis zum Freudensaal,
in deines Vaters Reich,
da wir dich ewig loben,
o Gott uns das verleih.


Fröhliche Weihnacht

1
Darum alle stimmet
In den Jubelton;
Denn es kommt das Licht der Welt
Von des Vaters Thron.
Refrain:
Fröhliche Weinacht!
Überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weihnacht!
Überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
2
Licht auf dunklem Wege,
Unser Licht bist du;
Denn du führst , die dir vertraun,
Ein zur sel’gen Ruh.
Refrain:
Fröhliche Weinacht!
Überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weihnacht!
Überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
3
Was wir andern thaten,
Sei gethan für dich!
Daß ein jedes singen kann:
Christkind kam für mich.
Refrain:
Fröhliche Weinacht!
Überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weihnacht!
Überall tönet durch die Lüfte froher Schall.


Ich steh an deiner Krippe hier

1
Ich steh an deiner Krippe hier,
O Jesu du mein Leben;
Ich komme, bring und schenke dir,
Was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
Und laß dir’s wohlgefallen.
2
Da ich noch nicht geboren war,
Da bist du mir geboren
Und hast mich dir zu eigen gar,
Eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
Da hast du schon bei dir bedacht,
Wie du mein wolltest werden.
3
Ich lag in tiefster Todesnacht,
Du warest meine Sonne,
Die Sonne die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
Des Glaubens in mir zugericht’t,
Wie schön sind deine Strahlen.
4
Ich sehe dich mit Freuden an
Und kann mich nicht satt sehen;
Und weil ich nun nichts weiter kann,
Bleib ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär
Und meine Seel ein weites Meer,
Daß ich dich möchte fassen !
5
Wann oft mein Herz vor Kummer weint
Und keinen Trost kann finden,
Da ruft mir’s zu: „Ich bin dein Freund,
Ein Tilger deiner Sünden.
Was trauerst du, o Bruder mein?
Du sollst ja guter Dinge sein,
Ich sühne deine Schulden.“
6
O daß doch so ein lieber Stern
Soll in der Krippen liegen !
Für edle Kinder großer Herrn
Gehören güldne Wiegen.
Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht,
Samt, Seide, Purpur wären recht,
Dies Kindlein drauf zu legen !
7
Nehm weg das Stroh, nehm weg das Heu!
Ich will mir Blumen holen,
Daß meines Heilands Lager sei
Auf lieblichen Violen;
Mit Rosen, Nelken, Rosmarin
Aus schönen Gärten will ich ihn
Von oben her bestreuen.
8
Du fragest nicht nach Lust der Welt
Noch nach des Leibes Freuden;
Du hast dich bei uns eingestellt,
An unsrer Statt zu leiden,
Suchst meiner Seele Herrlichkeit
Durch dein selbsteignes Herzeleid;
Das will ich dir nicht wehren.
9
Eins aber hoff ich wirst du mir,
Mein Heiland, nicht versagen:
Daß ich dich möge für und für
In meinem Herzen tragen.
So laß mich doch dein Kripplein sein;
Komm, komm und lege bei mir ein
Dich und all deine Freuden !


Ihr Kinderlein kommet

-1-
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all´!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.
-2-
O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engel es sind.
-3-
Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und Stroh;
Maria und Josef betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knieen betend davor;
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.
-4-
O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Händlein und danket wie sie.
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer sollt sich nicht freun?
Stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!
-5-
Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du betest und liebstes der Kinder dafür?
Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.
-6-
So nimm unsere Herzen zum Opfer denn hin,
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn.
Und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach sie auf ewig mit deinem in eins.


Kling Glöckchen, klingelingeling

-1-
Kling Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren.
Kling Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
-2-
Kling Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch daran erlaben.
Kling Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
-3-
Kling Glöckchen, klingelingeling
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglüh´n die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
fommes Kind, wie selig.
Kling Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!


Kommet, Ihr Hirten

1
Kommet, ihr Hirten,
Ihr Männer und Fraun!
Kommet, das liebliche
Kindlein zu schaun!
Christus, der Herr,
Ist heute geboren,
Den Gott zum Heiland
Euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
2
Lasset uns sehen
In Bethlehems Stall,
Was uns verheißen
Der himmlische Schall!
Was wir dort finden,
Lasset uns künden,
Lasset uns preisen
In frommen Weisen.
Allelujah!
3
Wahrlich, die Engel
Verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk
Gar große Freud:
Nun soll es werden
Frieden auf Erden,
Den Menschen allen
Ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!


O Du fröhliche

-1-
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren,
Christ ward geboren,
freue, – freue dich, o Christenheit!
-2-
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen,
uns zu versühnen;
freue, – freue dich, o Christenheit!
-3-
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre.
Freue, – freue dich o Christenheit!
Oh Tannenbaum
-1-
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerszeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter!
-2-
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit,
ein Baum von dir mich hoch erfreut.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
-3-
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.


Leise rieselt der Schnee

-1-
Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald.
-2-
In den Herzen wirds warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt,
freue dich, Christkind kommt bald.
-3-
Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!


Macht hoch die Tür

1
Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit,
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
Ein König aller Königreich‘,
Ein Heiland aller Welt zugleich,
Der Heil und Leben mit sich bringt;
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Schöpfer, reich von Rat!
2
Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
Sein Königskron‘ ist Heiligkeit,
Sein Zepter ist Barmherzigkeit.
All unsre Not zum End‘ er bringt.
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Heiland, groß von Tat!
3
O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat!
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein!
Er ist die rechte Freudensonn‘,
Bringt mit sich lauter Freud‘ und Wonn‘.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster, früh und spat!
4
Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit,
Eu’r Herz zum Tempel zubereit’t,
Die Zweiglein der Gottseligkeit
Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud‘!
So kommt der König auch zu euch,
Ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
Voll Rat, voll Tat, voll Gnad‘!
5
Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
Mein’s Herzens Tür dir offen ist!
Ach zeuch mit deiner Gnade ein,
Dein Heil’ger Geist uns führ‘ und leit‘
Den Weg zur ew’gen Seligkeit!
Dem Namen dein, o Herr,
Sei ewig Preis und Ehr‘!


Maria durch ein Dornwald ging

-1-
Maria durch ein Dornwald ging,
Kyrie eleison,
Maria durch ein Dornwald ging,
der hat in sieb´n Jahr
kein Laub getrag´n.
Jesus und Maria.
-2-
Was trug Maria unter ihrem Herzen
Kyrie eleison,
ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria
unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.
-3-
Da haben die Dornen Rosen getragen
Kyrie eleison,
als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria.


Morgen kommt der Weihnachtsmann

1
Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben,
Trommel, Pfeife und Gewehr,
Fahn und Säbel und noch mehr,
Ja ein ganzes Kriegesheer,
Möcht‘ ich gerne haben.
2
Bring‘ uns, lieber Weihnachtsmann,
Bring‘ auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Panthertier,
Roß und Esel, Schaf und Stier,
Lauter schöne Dinge.
3
Doch du weißt ja unsern Wunsch,
Kennest unsere Herzen.
Kinder, Vater und Mama
Auch sogar der Großpapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.


Morgen, Kinder, wird’s was geben

-1-
Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freu’n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein.
Einmal werden wir noch wach,
heissa, dann ist Weihnachtstag!
-2-
Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch, wie’s vor’ges Jahr
an dem heil’gen Abend war?
-3-
Wisst ihr noch meinRäderpferdchen
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?
-4-
Wisst ihr noch den großen Wagen
und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kinderchen zum Tragen
und die viele Nascherei?
Meinen fleiß’gen Sägemann
mit der Kugel unten dran?
-5-
Welch ein schöner Tag ist morgen!
Neue Freude hoffen wir.
Unsre guten Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist die ganze Lust nicht wert.


Still, still, still

-1-
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!
Maria tut es niedersingen,
ihre keusche Brust darbringen.
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!
-2-
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!
Die Engel tun schön musizieren,
vor dem Kindlein jubilieren.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!
-3-
Groß, groß, groß, die Lieb‘ ist übergroß.
Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muß reisen auf den Straßen.
Groß, groß, groß, die Lieb‘ ist übergroß.
-4-
Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all zu Füßen,
weil er für uns d’Sünd tut büßen!
Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!
-5-
Wir, wir, wir, wir rufen all zu dir:
Tu uns des Himmels Reich aufschließen,
wenn wir einmal sterben müssen.
Wir, wir, wir, wir rufen all zu dir.


Stille Nacht

-1-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute heilige Paar.
Holder Knab im lockigen Haar
schlafe in himmlischer Ruh, –
schlafe in himmlischer Ruh!
-2-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn oh wie Lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund
Da uns schlägt die rettende Stund
Jesus in deiner Geburt,
Jesus in deiner Geburt!
-3-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht;
durch des Engels Halleluja
tönt es laut bei ferne und Nah:
Jesus der Retter ist da,
Jesus der Retter ist da!
-4-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht
aus des Himmels goldenen Höhn
uns der Gnaden Fülle läßt sehn:
Jesus in Menschengestalt,
Jesus in Menschengestalt!
-5-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
jener Liebe huldvoll ergoß,
die uns arme Menschen umschloß:
Jesus, der Heiland der Welt,
Jesus der Heiland der Welt!
-6-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr, vom Zorne befreit,
in der Väter urgrauen Zeit
aller Welt schonung verhieß,
aller Welt Schonung verhieß!


Süßer die Glocken nie klingen

-1-
Süßer die Glocken nie klingen,
als zur Weihnachtszeit,
´s ist als ob die Englein singen,
wieder von Frieden und Freud,
wie sie gesungen in seliger Nacht,
wie sie gesungen in seliger Nacht.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang.
-2-
Oh, wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört,
tut sich vom Himmel dann schwingen,
eilet hernieder zur Erd,
segnet den Vater, die Mutter,das Kind,
segnet den Vater, die Mutter,das Kind.
Glocken mit heiligem Klang,
klingt doch die Erde entlang!


Tochter Zion

1
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze, laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir!
Ja er kommt, der Friedenfürst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze, laut, Jerusalem!
2
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig‘ Reich,
Hosianna in der Höh‘!
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gesegnet deinem Volk!
3
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
Du, des ew’gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gegrüßet, König mild!


Vom Himmel hoch

-1-
Vom Himmel hoch da komm ich her,
ich bring euch gute neue Mär,
der guten Mär bring ich soviel,
davon ich singen und sagen will.
-2-
Euch ist ein Kindlein heut geborn,
von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein,
das soll eur Freud und Wonne sein.
-3-
Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führn aus aller Not,
er will euer Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.
-4-
Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott der Vater hat bereit,
daß ihr mit uns im Himmelreich,
sollt leben nun und ewiglich.
-5-
So merket nun das Zeichen recht:
die Krippen, Windelein so schlecht;
da findet ihr das Kind gelegt,
das alle Welt erhält und trägt.
-6-
Des laßt uns alle fröhlich sein
und mit dem Hirten gehn hinein,
zu sehn, was Gott uns hat beschehrt,
mit seinem lieben Sohn verehrt.


Zu Bethlehem geboren

1
Zu Bethlehem geboren
Ist uns ein Kindelein,
Dies hab ich auserkoren,
Sein eigen will ich sein.
Eija, eija,
Sein eigen will ich sein.
2
In seine Lieb versenken
Will ich mich ganz hinab;
Mein Herz will ich ihm schenken
Und alles, was ich hab!
Eija, eija,
Und alles, was ich hab!
3
O Kindelein von Herzen,
Dich will ich lieben sehr,
In Freuden und in Schmerzen,
Je länger mehr und mehr.
Eija, eija, Eija, eija,
Je länger mehr und mehr.
4
Dazu dein Gnad mir gebe,
Bitt‘ ich aus Herzensgrund,
Daß ich allein dir lebe,
Jetzt und zu aller Stund‘!
Eija, eija,
Jetzt und zu aller Stund‘!
5
Dich, waren Gott, ich finde
In meinem Fleisch und Blut,
Darum ich denn mich binde
An dich, mein höchstes Gut.
Eija, eija,
An dich, mein höchstes Gut.
6
Lass mich von dir nicht scheiden,
Knüpf zu, knüpf zu das Band
Der Liebe zwischen beiden,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Eija, eija,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.